Geodateninfrastrukturen in Berlin

.... auf der Basis des FIS-Brokers der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

In einem gemeinsamen Projekt der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin und der SRP GMBH entstand in den Jahren von 1999 bis 2003 das System "FIS-Broker". Die SRP entwickelte daraus ihr "GIS-BROKER-Framework". Das persönliche Engagement aller Projektteilnehmer, mit dem sich alle Beteiligten gleichermaßen eine Urheberschaft erwarben, machte das GIS-BROKER-Framework zu einem praxisnahen Produkt und den FIS-Broker zu der heute wohl umfangreichsten und leistungsstärksten Geodateninfrastruktur in Deutschland:

  Betreiber Internet-Auftritt
Karten, Pläne, Daten - Online Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin www
Archiv-Broker Integration heterogener Archivdatenbanksysteme in einen einheitlichen Geschäftsprozess des Vermessungsamtes Treptow-Köpenick  
Liegenschaftsmanagementsystem Nutzung der FIS-Broker-Webservices in der Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co.KG www
Flächennutzungsplan Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin www
Baulückenmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin www
Geodatenservice Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (Vermessungsamt) www
Geodatenservice Bezirksamt Mitte von Berlin (Vermessungsamt) www
Geodatenservice Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin (Vermessungsamt) www
Geodatenservice Bezirksamt Neukölln von Berlin (Vermessungsamt) www
Geo-Content-Management Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (Stadtplanungs- und Vermessungsamt) www
LAUS Liegenschafts-Auskunft- Und-Stellungnahmeverfahren der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung nur im Intranet der Berliner Verwaltung
3D mit Google Earth und dem GIS-Broker Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin (Vermessungsamt) www
Vernetzung mit dem FIS-Broker:    
Wirtschaftsatlas Berlin Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen Berlin www

Weiterer Ausbau der Geodateninfrastruktur
Die aktuelle Zahl von 6 Infrastrukturknoten, 12 aufgabenbezogenen Clientanwendungen und 185 Datenbeständen wächst schnell. Gründe dafür sind die freie Verfügbarkeit des Systems innerhalb der Berliner Verwaltung, die Konfigurierbarkeit von Clientanwendungen ohne Programmierkenntnisse, die Integrierbarkeit beliebiger Geoinformations- und Datenbanksysteme sowie die Möglichkeit für die "Datenherren", ihre Informationsangebote selbständig in das System einzustellen und zu gestalten.
Die Infrastrukturknoten des FIS-Brokers werden durch Unternehmen und Dienststellen der Verwaltung als eigenständige Broker-Instanzen betrieben, um ihre Datenbestände in unterschiedlichsten Datenhaltungssystemen zu erschließen und mithilfe von derzeit 18 arbeitsteiligen Diensten zur Verfügung zu stellen.

Die Betreiber der Clientanwendungen wählen aus über 80 Funktionen und allen im Angebot befindlichen Daten, um die für ihre Aufgaben geeignete Anwendungslösung zu gestalten. Das Funktionsangebot des FIS-Brokers reicht von der Karten- und Sachdatenpräsentation über die räumliche und thematische Recherche bis zur Webdigitalisierung von Geo- und Sachdaten. Die einzelnen Infrastrukturknoten des FIS-Brokers kommunizieren über interoperable WebServices, so dass jede Clientanwendung auf das netzweite Angebot zurückgreifen kann. Dabei setzt der FIS-Broker auf die Kommunikationsstandards des OGC, des W3C und der ISO.

Neu: Geo-Content-Management! Hier wird die interoperable Verknüpfung des FIS-Brokers mit einem Content-Management-System genutzt, um die raumbezogenen Inhalte der Intra-/Internetpräsentationen mit Geodaten zu verknüpfen. Auf diese Weise kann der gesamte Content herkömmlicher Webseiten über den Raumbezug recherchiert und mit zugehörigen Kartendarstellungen präsentiert werden.

Über 8000 Nutzerzugriffe auf die verwaltungsinternen Broker-Instanzen pro Monat mit steigender Tendenz stehen für den Erfolg des Broker-Konzeptes einer Geodateninfrastruktur aus Basis- und Mehrwertdiensten.